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Muhammad Asad Platz


Muhammad Asad Platz

April 2008 - Eröffnung des Muhammad-Asad-Platzes vor dem UNO-Gebäude in Österreich
Am Montag, dem 14. April wurde ein Platz vor der Uno-City im 22. Wiener Gemeindebezirk nach Muhammad Asad benannt. Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs ehrt die Stadt Wien damit den muslimischen Weltbürger und islamischen Theologen Leopold Weiss alias Muhammad Asad.
"Der Muhammad-Asad-Platz ist ein Zeichen für das Miteinander unterschiedlicher Religionen und Ethnien in unserer Stadt", betonte Kulturstadtrat Mailath-Pokorny in seiner Eröffnungsrede. Die Menschenrechtssprecherin der Wiener Grünen Alev Korun begrüßte die Benennung als Zeichen "gegen erstarkenden Rassismus und aggressiver Stimmungsmache gegen Muslime". Bezirksvorsteher Norbert Scheed meinte, es sei eine wichtige Botschaft, einen religiösen Vermittler zu ehren, der Religion stets auf der Basis demokratischer Werte vertreten habe. Der Wiener Gemeinderat Omar Al Rawi hatte sich für die Benennung eines Platzes nach einem Muslim stark gemacht und auch ein umfangreiches Programm rund um die Platzeröffnung organisiert. Neben einer Filmvorfühung des schon bei der Grazer Diagonale sehr gut angekommen neuen Dokumentarfilms über Muhammad Asad von Georg Misch war auch eine Podiumsdiskussion sehr gut besucht, u.a. mit dem Sohn des Geehrten, Talal Asad, einem in den USA lehrenden hoch anerkannten Ethnologen, und Murad Wifried Hofmann aus Deutschland.

 

Als ein zum Islam konvertierter Jude hat Muhammad Asad mit seiner Übersetzung des Koran ins Englische Islamgeschichte geschrieben und gilt bis heute als Brückenbauer zwischen Religionen und Kulturen.

Wer war Muhammad Asad, der 1900 als Leopold Weiss geboren wurde, 1992 in Spanien starb und in Granada begraben ist? Ein Grenzgänger zwischen den Kulturen, über den man viel zu wenig weiß - soviel steht fest - ein Orientreisender, den sein späterer Weg nicht nur durch die islamische Welt von Marokko über Ägypten und Saudi-Arabien bis nach Persien, Afghanistan und Pakistan, sondern immer wieder auch in den Westen führte. Doch Muhammad Asads wichtigste Route kann man nicht auf einer Landkarte verfolgen: man muss dazu in die Geisteswelt des Islam eintauchen, denn diese Reise durchkreuzt die Grenzen der Kulturen.

Quelle: Homepage der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

 

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